ICT Konzept

Version 3 (aktualisiert im Mai 2019)

Das ICT Konzept der Schule Konolfingen ist unter cc Lizenz, was bedeutet:

Das Konzept kann frei verwendet werden (cc). Unser Name (by) muss angegeben werden. es darf nicht kommerziell (nc) genutzt werden und muss unter den gleichen Bedingungen weitergegeben werden (sa).

ICT Konzept V3 (2019)

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 Lehrpersonen bereiten Schülerinnen und Schüler (SuS) so gut wie möglich auf die veränderte Welt vor und unterstützen sie darin, sich in der Informationsflut und den Tausenden von Möglichkeiten zurechtzufinden. Die Schule begleitet die Jugendlichen bei der Findung und Definierung ihrer “digitalen” Identität.

 

Nebst Lesen, Schreiben und Rechnen gehört heute der Umgang mit ICT zur Grundkompetenz eines mündigen Menschen. Wir sprechen somit von einer neuen, vierten Kulturkompetenz, welche in ihrer Wichtigkeit den anderen ebenbürtig ist: Der zielgerichtete und gewinnbringende Umgang mit ICT.

 

Damit die Schule den Schritt ins digitale Zeitalter schaffen kann, ist es zwingend, dass sich Lehrpersonen (LP) offen und neugierig auf die Veränderungen einlassen und bereit sind, pädagogische Haltungen und alte Unterrichtskonzepte zu überdenken, um diese teilweise oder ganz anzupassen.

 

Gemäss Berufsauftrag “beraten, begleiten, unterrichten und erziehen” Lehrpersonen die SuS. Dies hat auch seine Gültigkeit im Umgang mit ICT. Die Schule muss sich dieser Herausforderung stellen.


Pädagogisches Konzept

Grundsätzlich werden die Ziele gemäss Modullehrplan “Medien und Informatik” im Lehrplan 21 (LP21) in Form von Kompetenzen den LP’s und SuS an der Volksschule vorgegeben. Eine zentrale Kompetenz aus einem Vorabauszug des Modullehrplan “Medien und Informatik” wurde wie folgt formuliert:

 

Schülerinnen und Schüler können an der Mediengesellschaft selbstbestimmt, kreativ und mündig teilhaben und sich sachgerecht und sozial verantwortlich verhalten.

 

Bewusst stellt die Schule Konolfingen diese Kompetenz ins Zentrum des ICT-Konzepts.

 

Kindergarten (KIGA) bis 2. Klasse (Zyklus 1) 

Das Ziel der Integration von Medien & Informatik im Unterricht auf dieser Stufe besteht darin, die SuS zu einem sinnvollen Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren. Dabei kann die Arbeit an einem Tablet durchaus zum Austausch zwischen Kind/Schule und Eltern führen.

Ausgewählte Zielsetzungen                                      Bereich Informatik

Die Schülerinnen und Schüler...

  • können Geräte ein­ und ausschalten, Programme starten und beenden, einfache Funktionen nutzen.
  • können Dokumente selbständig ablegen und wiederfinden.
  • können mit grundlegenden Elementen der Bedienoberfläche umgehen (Fenster, Menüs, mehrere geöffnete Programme). 

Ausgewählte Zielsetzungen                                       Bereich Medien

Die Schülerinnen und Schüler...

  • können die Medien benennen, welche sie zur Unterhaltung, zur Information und zur Kommunikation nutzen.
  • können benennen, welche unmittelbaren Emotionen die eigene Mediennutzung auslöst (z.B. Freude, Wut, Trauer).
  • können einfache Beiträge in verschiedenen Mediensprachen verstehen und darüber sprechen (Text, Bild, Ton, Film…)
  • können spielerisch und kreativ mit Medien experimentieren.
  • können erzählen, was sie durch Medien erfahren haben.
  • können einfache Bild-, Text-, Tondokumente gestalten und präsentieren

3.-6. Klassen (2. Zyklus)

Das Ziel der Integration von Medien & Informatik im Unterricht auf der Primarstufe besteht darin, den SuS digitale Medien als Werkzeuge näher zu bringen, die sie beim Lernen durchaus auch spielerisch unterstützen können. Ebenso sollen die SuS ab der 4. Klasse in die Grundlagen (Textverarbeitung, Präsentationstools, Bildbearbeitung, ...) der Arbeit am Computer eingeführt werden.

Ausgewählte Zielsetzungen                                    Bereich Informatik

Die Schülerinnen und Schüler...

  • können unterschiedliche Darstellungsformen für Daten verwenden (z.B. Symbole, Tabellen, Grafiken).
  • können durch Probieren Lösungswege für einfache Problem-stellungen suchen und auf Korrektheit prüfen (z.B. einen Weg suchen, eine Spielstrategie entwickeln). Sie können verschiedene Lösungswege vergleichen.
  • können Betriebssystem und Anwendungssoftware unterscheiden.
  • können erklären, wie Daten verloren gehen können und kennen die wichtigsten Massnahmen, sich davor zu schützen.
  • können lokale Geräte, lokales Netzwerk und das Internet als Speicherorte für private und öffentliche Daten unterscheiden.

Ausgewählte Zielsetzungen                                             Bereich Medien

Die Schülerinnen und Schüler...

  • können Folgen medialer und virtueller Handlungen erkennen und benennen (z.B. Identitätsbildung, Beziehungspflege, Cyber-mobbing).
  • können Medieninhalte weiterverwenden und unter Angabe der Quelle in Eigenproduktionen integrieren (z.B. Vortrag, Blog / Klassenblog).
  • können Medien für gemeinsames Arbeiten und für Meinungs-austausch einsetzen und dabei die Sicherheitsregeln befolgen.
  • können mit grundlegenden Elementen der Bedienungsoberfläche umgehen.
  • können grundlegende Sicherheitsregeln in der Nutzung von Netz-werken anwenden (z.B. zurückhaltende Preisgabe persönlicher Daten im Internet).
  • können die Gefahr erkennen, dass Inhalte digitaler Medien mit einfachen Mitteln veränderbar sind.

7. - 9. Klassen (3. Zyklus)

Auf der Sekundarstufe I wird ICT zum täglichen Werkzeug im Unterricht, sofern dies sinnvoll und gewinnbringend eingesetzt werden kann. Aufträge in digitaler Form werden mehrheitlich mit Web-Tools ausgeführt, welche kollaboratives Arbeiten zulassen.

Ausgewählte Zielsetzungen                                     Bereich Informatik

Die Schülerinnen und Schüler...

  • können Geräte und Programme gezielt einsetzen und zur Erstellung und Bearbeitung von Text, Tabellen, Präsentationen, Diagrammen, Bild, Ton, Video und für einfache Algorithmen selbstentdeckend Lösungsverfahren entwickeln und anwenden.
  • können Dokumente so ablegen, dass auch andere sie wieder finden.
  • verstehen die grundsätzliche Funktionsweise von Suchmaschinen.
  • können das Internet als Infrastruktur von seinen Diensten unterscheiden (z.B. WWW, E­Mail, Internettelefonie, Soziale Netzwerke).
  • können die Risiken unverschlüsselter Datenübermittlung und ­speicherung abschätzen und können lokale Geräte, lokales Netzwerk und das Internet als Speicherorte für private und öffentliche Daten unterscheiden. 
Ausgewählte Zielsetzungen                                       Bereich Medien

Die Schülerinnen und Schüler...

  • kennen das Internet und seine unterschiedlichen Dienste (Cloud, Email, Chat, ...) sowie können die Funktion und Bedeutung der Medien für Kultur, Wirtschaft und Politik beschreiben und darlegen, wie gut einzelne Medien diese Funktion erfüllen.
  • können Auswirkungen und Risiken von Medieninhalten ein-schätzen und beurteilen (z.B Beeinflussung der Meinungsbildung) und verfügen über ethische Kriterien zur Reflexion, wenden diese an und beziehen sie für das eigene Verhalten ein.
  • können Herausforderungen im Umgang mit sozialen Netzwerken, medialen und virtuellen Welten beschreiben sowie können Chancen und Risiken der zunehmenden Durchdringung des Alltags durch Medien und Informatik beschreiben.
  • können Gesetze, Regeln und Wertesysteme verschiedener Lebenswelten erkennen, reflektieren und entsprechend handeln (Datenschutz, Werte in virtuellen Welten, etc.)
  • können Medien interaktiv nutzen und anwenden, mittels ihnen kommunizieren und dabei die Sicherheits­ und Verhaltensregeln befolgen.
  • können die Preisgabe von persönlichen Daten hinsichtlich der Risiken beurteilen und das eigene Verhalten entsprechend begründen.

Rahmenbedingungen

Damit das pädagogische Konzept umgesetzt werden kann, muss eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden.

Der ganzen Schule Konolfingen stehen Accounts in der Google Suite for Education (GSfE) zum digitalen, kooperativen Arbeiten und austauschen der Arbeiten zur Verfügung.

 

Infrastruktur

Im Zyklus 1 (KIGA und Unterstufe) besteht die Möglichkeit in einzelnen Unterrichtssequenzen Tablets einzusetzen. Die 1. & 2. Klassen haben einen Pool von 6 Chromebooks mit einem Klassenaccount zur Verfügung.

 

Ab Zyklus 2 (Mittelstufe) muss es einer Lehrperson möglich sein, Unterrichtssequenzen in einem “2to1-computing” durchführen zu können. Das heisst, pro 2 SuS steht ein Computer, Chromebook oder Tablet zur Verfügung. 5. & 6. Klassen verfügen bereits über ein 1to1 im Medien & Informatik Unterricht. Es werden ebenfalls Chromebooks eingesetzt. Zusätzlich gibt es eine Ausleihkiste mit iPads zur Durchführung von Medienprojekten in Bild, Ton & Video.

 

Ab Zyklus 3 (Oberstufe) wird auf einem 1to1-computing (pro SuS 1 Chromebook) aufgebaut. Die SuS arbeiten mit GSfE (Google Suite for Education) auf einem Chromebook und können/dürfen ihr Smartphone integrieren und nutzen.

Tastaturschreiben

Das blinde, perfekte Schreiben am Computer ist nicht mehr Hauptziel im LP21. Soll insbesondere im Bereich Texterstellung und -verarbeitung eine sinnvolle Nutzung medialer Hilfsmittel möglich sein (z.B. Aufsätze, Berichte, Dokumentationen etc.), ist eine entsprechende Sicherheit in der Handhabung von Vorteil.

Medienbildung ab der 7. Klasse

Die tiefe Einbindung elektronischer Arbeitsmittel in den Unterricht (z.B. neue Sprachlehrmittel zu Französisch und Englisch sowie Zusatzmaterial im Bereich Mathematik) setzt entsprechende Anwenderkompetenzen voraus. Mit der Einführung des Lehrplan 21 erscheint 1 Wochenlektion in der 5./6./7./9. Klasse in der offiziellen Stundentafel. Dieses Lektionengefäss dient aber nicht ausschliesslich zum Erarbeiten der Anwenderkompetenzen, sondern auch bzw. in erster Linie zum Erlangen der Kompetenzen und deren Kompetenzstufen aus dem Modullehrplan Medien und Informatik.


Technisches Konzept

ICT-Infrastuktur für die Primarstufe

Die Arbeitsgruppe für Medien & Informatik teilt die Ansicht, dass Primarschüler vorläufig nicht mit einem persönlichen Arbeitsgerät ausgestattet werden müssen. Klar ist aber, dass ICT auch auf dieser Stufe an Bedeutung gewinnen wird und muss. Durch die Lehrmittel in den Fächern Französisch und Englisch ist die Schule angewiesen, dass in diesen Sprachfächern bestenfalls auf eine 1to11 oder mindestens auf eine 2to12 Ausstattung gezählt werden kann.

 

ICT sollte den Unterricht auch in anderen Fächern auf dieser Stufe bereichern und sporadisch und gezielt eingesetzt werden.

Zeitgemässe Klassenzimmer sind mit Wlan, einem Beamer oder Flachbildschirm (mind. 65 Zoll) inkl. Audio-System und einem Tablet zum Präsentieren. So kann der Sprachunterricht auch im Klassenverband durchgeführt werden und die Kinder müssen nicht zwingend in jeder Lektion an einem Computer sitzen. Der Einsatz eines persönlichen, mobilen Arbeitsgeräts ist erwünscht und wird subventioniert.

 

Als sehr wertvoll wird der Einsatz von Tablets im KIGA, im integrativen Förderunterricht und teils auch im Unterricht auf der Unter- und Mittelstufe erachtet (siehe 2.1.1).

Des Weiteren steht der Primarstufe ein Pool von iPads zur Umsetzung von Medienprojekten zur Verfügung.

 

Mit der Einführung des LP21 gibt es ab der 5./6. Klasse ein neues Lektionengefäss „Medien und Informatik“. Für diese Lektionen wird die 2to1 Ausstattung mit der Ausrüstung der Parallelklasse ergänzt. Somit ist partielles Arbeiten in einem 1to1 möglich. 

Software

Konolfingen ist bestrebt, möglichst mit Webtools zu arbeiten, was aber bedeutet, dass in der Cloud gearbeitet wird. Die Primarstufe Konolfingen arbeitet mit Google Suite for Education (GS4E). Es erhalten vorläufig nicht alle SuS einen persönlichen Account. Es wird in Klassen-Accounts gearbeitet. Mit der Einführung der Lektionen Medien und Informatik im LP21 werden die SuS ab dem 5. Schuljahr mit einem persönlichen Login ausgerüstet. Je nach Entwicklung der Lehrmittel dann evtl. bereits die SuS ab dem 3. Schuljahr.

Auf Office-Lizenzen von Microsoft wird bewusst verzichtet.

Benötigte Lernsoftware sowie Lizenzen werden über das Budget für Lehrmittel angeschafft. Der technische Supporter unterstützt die Installation. Funktion und Anwendung liegt in der Verantwortung der Fachlehrperson. 

 

ICT-Infrastuktur für die Sekundarstufe I

Die Schule rüstet alle SuS mit einem “persönlichen” Chromebook aus. Mit der jährlichen Neubeschaffung kann dem technischen Fortschritt besser Rechnung getragen werden.

Alle Lehrpersonen verfügen über ein persönliches Arbeitsgerät, welches sie für die Unterrichtsvorbereitung und -durchführung und das Bereitstellen von Lerninhalten verwenden. Die Schule beteiligt sich finanziell bei allen unterrichtenden Lehrpersonen an einem privaten, mobilen Endgerät.

Zur Schulinfrastruktur im OSZ gehören 25 Laptops für spezielle Aufträge im Bereich ICT, ein managed WLAN auch für SuS und ein 65 Zoll TV-Bildschirm inkl. Audiosystem in jedem Klassenzimmer.

 

freiwilliges BYOD (bring your own device)

Zur Ergänzung der Hardware stellt die Schule zur bestehenden Infrastruktur ein WLAN-Netz für SuS bereit, so dass sie auf freiwilliger Basis ihre Smartphones, Tablets oder Notebooks im Unterricht einsetzen können.

 

Software

Die Schule Konolfingen ist bestrebt, auf teure Lizenzen für Software zu verzichten und wenn immer möglich mit Web-Tools zu arbeiten. Vorteile von Web-Tools sind beispielsweise, dass orts- und plattformunabhängig gearbeitet werden kann und mühsame Installations- und Wartungsarbeiten wegfallen.

Die Schule Konolfingen arbeitet auch auf der Sekundarstufe 1 mit Google Suite for Education (GS4E). Mit diesem Angebot können SuS in einer relativ geschützten Umgebung und mit den gleichen Tools, welche sie auch auf ihren Smartphone zur Verfügung haben den realen Umgang mit allen Möglichkeiten von Web-Tools erlernen und austesten. Es braucht kaum weitere Logins. Da Google auch über eine Office-Suite verfügt, wird bewusst auf die Verwendung von Microsoft-Office im Unterricht verzichtet. Zum Erlernen und Festigen von Grundkompetenzen im Bereich Textverarbeitung, Präsentation und Tabellenkalkulation reichen die Google-Apps aus, und notfalls könnten Word-, Powerpoint- und Excel-Dokumente bearbeitet werden.

 

Für weiterführende Arbeiten im Bereich Textverarbeitung ist auf den Schulgeräten eine MS Office- und die Officepalette von Apple installiert. Ebenfalls decken iMovie und Garageband das Bearbeiten von Video und Audio ab. Projekte können dort somit auch lokal bearbeitet werden.

 

Zudem ist auf den Laptops frei verfügbare Zusatzsoftware zum 3D-Drucken, Plotten, Programmieren von Mikrocontrollern lokal installiert.


 Folgende Dienste werden teils mit zusätzlichen Logins über den Schulaccount erstellt:

Datenorganisation

Gemäss den Empfehlungen der Erziehungsdirektion betreibt die Gemeinde Konolfingen zwei getrennte Netze für Verwaltung und den Unterricht in der Schule. 

Identity- und Access-Management

Ab der 5. Klasse erhalten die SuS einen persönlichen Schul-Account inklusive Email-Adresse. Das Login wird durch den Administrator der Accounts erstellt und nach Austritt aus der Schule Konolfingen wird der Account inklusive aller Daten gelöscht.

 

Private Geräte dürfen im Rahmen der Nutzungsvereinbarungen der Schule individuell eingesetzt werden.

 

Eltern haben eine Einverständniserklärung zu unterzeichnen.

Auf der Primarstufe wird mit Klassenlogins gearbeitet. Wie oben erwähnt, erhalten die SuS ab der 5. Klasse im Rahmen des Medien & Informatikunterrichts ein persönliches Zugangsprofil zur G-Suite for Education.

 

Alle Lehrpersonen besitzen eine Emailadresse unter der Domain schulekonolfingen.ch. Diese dient zur geschäftlichen Kommunikation. Die Adresse der GS4E-Domain dient nur zum Austausch von Unterrichtsmaterialien zwischen LP’s und SuS und der Kommunikation mit den SuS.


Rechtliche Aspekte mit Richtlinien und Empfehlungen

Nutzung von Clouddiensten

Aufgrund der öffentlichen Diskussion im Bereich “Datenschutz bei Clouddiensten” kommt die Schule Konolfingen zum Schluss, Clouddienste mit der Einschränkung zu nutzen, dass keine besonders schützenswerte Personendaten (gem. Art. 3 KDSG BE) bei GS4E abgespeichert werden dürfen.

Über den allgemeinen Umgang mit digitalen Inhalten orientieren sich Lehrpersonen sowie SuS am Ampelsystem (Bereich Medien und Informatik, IWM der PHBern). 

 

Nutzung von Social Media

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) hat in Zusam-menarbeit mit Österreich und Deutschland einen Leitfaden zum Thema Social Media für Lehrpersonen und Schulleitungen erarbeitet. Viele gute Empfehlungen lassen sich hier ableiten. Grundsätzlich lässt die Schule Konolfingen den Lehrpersonen frei, auf welchen Plattformen sie sich präsentieren, solange sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegen und nicht im Widerspruch zu den Gesamtinteressen der Schule Konolfingen stehen. 

 

Austausch von Arbeitsmaterialien

Die Nutzung der Cloud-Dienste hat letztlich zum Ziel, dass Lehrpersonen und SuS die Möglichkeit haben, digitales Arbeitsmaterial über die Plattform von GSfE zu speichern und auszutauschen. Damit kann zuverlässig und kostengünstig ein zeitgemässes, plattform- und ortsunabhängiges Lernen und Lehren gewährleistet werden. Die Lehrpersonen und SuS sind angewiesen, alle Vorteile und Möglichkeit stets unter Einhaltung des allgemein gültigen Urheberrechts und dem Schutz des Persönlichkeitsrechts zu nutzen und ein konsequentes Datenmanagement zu betreiben.

 


Internet Nutzerregelung für SuS

SuS der Schule Konolfingen ab der 5. Klasse und deren Erziehungsberechtigten unterschreiben eine Vereinbarung zur schulisch vorgesehenen Nutzung des Internets. 

 

Rechte im Internet

Die Schule Konolfingen ist bestrebt, dass im Umgang mit digitalen Medien und deren Daten keine Rechte wie das Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Bildrechte usw. verletzt werden. Viele Informationen und Leitfäden finden sich unter jugendundmedien.ch.  

Austausch von Schülerdaten

GS4E dient lediglich als Plattform für Arbeits­ und Unterrichtsmaterialien. Administrative Daten und insbesondere sensible Daten wie Beurteilungen und Berichte werden ausschliesslich auf separaten Plattformen (ICampus, Lehrer­Office und Tresorit) gespeichert, welche die kantonalen Datenschutzrichtlinien erfüllen.


Cybermobbing

In Fällen von Cyber-Mobbing empfiehlt es sich, mit der Berner Gesundheit (BEGES) oder einer anderen Fachstelle (Schulsozialarbeit, Kantonspolizei) Kontakt aufzunehmen.

Die Schule schaut in jedem Fall hin und thematisiert das Geschehene mit involvierten Parteien. 

Bewirtschaftung von Webseiten

Die Bewirtschaftung und das Hosting der Homepage der Schule Konolfingen erfolgt grund-sätzlich nach den kantonalen Empfehlungen (Ampelsystem). Die Verantwortung liegt in jedem Fall beim Webmaster. Um auch das Hochladen von Bildern, beispielsweise aus Klassenlagern, zu ermöglichen, ohne das Einverständnis der Eltern einholen zu müssen, werden diese Bilder in einem passwortgeschützten Bereich publiziert. Das Passwort ist Personen zugänglich, welche mit SuS der Schule Konolfingen in Verbindung stehen. Zu jedem Zeitpunkt kann verlangt werden, ein bestimmtes Bild zu entfernen. 


Evaluation

Da der Bereich ICT sehr schnelllebig ist, muss dieses Konzept stetig überprüft und angepasst werden. Hierzu treffen sich Schulleitung und SMI mindestens einmal pro Jahr zu einer Standortbestimmung und Evaluation.

Die Schule und die SMI’s organisieren öffentliche Veranstaltungen zu einem aktuellen Thema aus dem Bereich Informatik & Medien.