Allgemeines

Schulsystem im Kanton Bern

Das Volksschulwesen ist eine gemeinsame Aufgabe der Gemeinden und des Kantons. Die Gemeinden sorgen dafür, dass jedes Kind die Volksschule besuchen kann. Im Auftrag der Erziehungsdirektion des Kantons Bern führen die Schulinspektorate die fachliche Aufsicht über Kindergärten und Schulen.

 

Infobroschüre über das Berner Schulsystem
Die Infobroschüre finden sie in weiteren Sprachen hier.


Einschreiben für den Kindergarten

Jedes Kind, das bis zum 31. Juli das vierte Alterjahr zurückgelegt hat, tritt auf den darauffolgenden 1. August in den Kindergarten ein. Eltern können ihr Kind ein Jahr später in das erste Kindergartenjahr eintreten lassen. Das Recht auf elf Jahre Volksschule wird dadurch nicht eingeschränkt.

 

Einschulung

Im Kindergarten findet jährlich ein Elterngespräch statt. Im zweiten Kindergartenjahr wird der Übertritt ins 1. Schuljahr thematisiert und auf dem Formular „Standortbestimmung Übertritt vom Kindergarten in die Primarstufe“ festgehalten. Der Übertritt vom Kindergarten in die Schule gilt als Schullaufbahn-entscheid und wird von der Schulleitung auf Antrag der Lehr-person nach den Elterngesprächen getroffen. Bei Unsicher-heiten kann die Kantonale Erziehungsberatungsstelle beigezo-gen werden.

Die Kinder können auf begründetes Gesuch hin – meistens aufgrund des Entwicklungsstandes - ein Jahr früher oder später in das 1. Schuljahr übertreten.


Zuzug/Einweisung in die Schule 

Benützung der Schulanlagen

 

Die Schulräume und Sportanlagen werden durch das Schulsekretariat vermietet. Bitte füllen Sie das entsprechende Formular (siehe Link unten) aus.

 

Formular 

Tarife

 

Kontakt:

Schulsekretariat Konolfingen

Telefon: 031 790 45 55

 

mail: schulsekretariat@konolfingen.ch


Übertrittsverfahren in die Sekundarstufe I

Ziel des Übertrittsverfahrens ist es, Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und ihrer mutmasslichen Entwicklung demjenigen Schultyp und gegebenenfalls denjenigen Niveaufächern der Sekundarstufe I zuzuweisen, in denen sie am besten gefördert werden. Wenn sich Eltern und Lehrkraft bei einem Übertrittsentscheid in die Sekundarstufe I nicht einigen können, soll das Kind an einer kantonalen Kontrollprüfung teilnehmen können. Diese ersetzt das Einigungsgespräch.

Übertrittsverfahren in die Sekundarstufe I

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Schulmodell Oberstufe

Modell 3b Konolfingen

Die Real- und SekundarschülerInnen besuchen gemischte Stammklassen.

 

Die Hauptfächer (Niveaufächer)

In den Hauptfächern Mathematik und Französisch findet getrennter Niveauunterricht (Sek/Real) statt. Das dritte Hauptfach Deutsch wird in den gemischten Stammklassen unterrichtet - wobei die Schülerinnen und Schüler ihrem Niveau entsprechend verschiedene Anforderungen erfüllen müssen. Wer in mindestens zwei der drei Hauptfächer dem Sekundarschul-Niveau zugeteilt ist, ist SekundarschülerIn.

 

Englisch

Die SchülerInnen und Schüler werden in zwei Leistungsgruppen Grundanforderungen und erweiterte Anforderungen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt nach dem individuellen Wissensstand der SchülerInnen und ist unabhängig vom besuchten Niveau in den Hauptfächern. 

 

alle anderen obligatorischen Fächer

 

Alle anderen obligatorischen Fächer werden in den Stammklassen unterrichtet. Den unterschiedlichen Niveaus (Sek/Real) wird mittels innerer Differenzierung Rechnung getragen.

 

Gymnasialer Unterricht (GU9)

Im ganzen Kanton Bern dürfen ab August 2017 keine GU9 Klassen mehr in den Oberstufenschulen angeboten werden.

 

Das 1. gymnasiale Bildungsjahr (bisher Quarta) kann aber mit Empfehlung durch die Sekundarschulen in der 9. Klasse in den umliegenden Gymnasien besucht werden. Es ist auch möglich, bis Ende 9. Klasse bei uns zu bleiben und das 1. gymnasiale Bildungsjahr anschliessend noch an einem Gymnasium zu besuchen (quasi Repetition des 9. Schuljahres). 

Time-out Klasse Worb

Die Gemeinde Konolfingen ist ab August 2017 wieder vertraglich beteiligt an der Time-out Klasse in Worb. Dieses Gefäss für Jugendliche mit Schulproblemen an der Oberstufe wird zusammen mit sechs weiteren Gemeinden aus der Region angeboten. In dieser speziellen Klasse werden bis maximal acht Schülerinnen und Schüler sehr individuell unterrichtet. Ziel des Time-outs ist, dass die Schülerinnen und Schüler nach spätestens 12 Wochen wieder in die Regelklasse am OSZ zurückkehren können. Das Time-out gilt nicht als Schulausschluss. Die Transportkosten (Bahnbillett) würde die Gemeinde Konolfingen übernehmen.


Dispensation

Gemäss Volksschulgesetz und Volksschulverordnung ist die Schulleitung  für Dispensationen vom Unterricht zuständig.

Dispensationsgesuche sind spätestens vier Wochen im Voraus schriftlich und begründet bei der Schulleitung einzureichen.

 

Die Dispensation für eine Schnupperlehre ist separat geregelt.

freie Halbtage

Gemäss Volksschulgesetz sind Eltern berechtigt, ihre Kinder nach vorgängiger Benachrichtigung der Schule an höchstens fünf Halbtagen pro Schuljahr nicht zur Schule zu schicken. Das Kind muss zwei Tage vor der Absenz bei der Klassenlehr-person abgemeldet werden.